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Benachrichtigungstext

♦ Verbandsrunde 2017 im Ringen
Nur noch drei Teams aus dem Schwerathletikverband Rheinland starten in der aktuellen
Ringer-Saison in Rheinland-Pfalz. Nicht mehr dabei ist der AC Oberstein, der für diese Runde
keine Mannschaft gemeldet hat. Nachdem es im vergangenen Jahr eine Rheinland-Pfalz-
Liga mit Vor- und Finalrunde sowie Qualifikationsturnieren gegeben hatte, starten die Ringer
in dieser Verbandsrunde wieder mit einer Ober- und einer Verbandsliga.
In der Oberliga Rheinland-Pfalz, die mit fünf Mannschaften die Runde durchführt, liegt
nach fünf Wettkampftagen die WKG Untere Nahe mit einem Sieg auf dem vierten Tabellenplatz.
Noch ohne Sieg belegt die WKG Metternich/Rübenach/Boden derzeit nur den fünften
und damit letzten Tabellenplatz.
In der Verbandsliga Rheinland-Pfalz, in der neun Vereine am Start sind, steht die zweite
Mannschaft der WKG Metternich/Rübenach/Boden als einziges Team aus dem Schwerathletikverband
Rheinland nach acht Kampftagen auf dem siebten Tabellenplatz.

♦ Peter Gölz ist neuer Präsident der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz
Es ist sicher nicht übertrieben, vom Ende einer Ära im rheinland-pfälzischen Ringersport zu
reden: Nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz und insgesamt
34 Jahren im Präsidium hat Ludwig Schacker (Thaleischweiler) nicht mehr für das Präsidentenamt
kandidiert. Zu seinem Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung der ARGE
in Schifferstadt den Präsidenten des Schwerathletikverbandes Rheinhessen, Peter Gölz
(Worms). Der bisherige Vorsitzende wurde einstimmig zum Ehrenpräsidenten der ARGE
Ringen Rheinland-Pfalz ernannt.
Aus dem Schwerathletikverband Rheinland gehören dem neuen ARGE-Präsidium an:
Thomas Ferdinand als Vizepräsident, Oliver Eich als Jugendreferent, Jürgen Hoffmann als
Sportreferent, Volker Adam als Kampfrichterreferent und Dieter Junker als Pressereferent.
Marion Pangsy, langjährige Vizepräsidentin der ARGE und Frauenreferentin, hatte nicht
mehr kandidiert und wurde von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der ARGE
ernannt.

♦ Verbandstag in Idar-Oberstein: Thomas Ferdinand bleibt Präsident
Thomas Ferdinand aus Girod im Westerwald bleibt zwei weitere Jahre Präsident des
Schwerathletikverbandes Rheinland. Ferdinand, der seit 2014 an der Spitze der Ringer und
Kraftdreikämpfer im nördlichen Rheinland-Pfalz steht, wurde auf dem Verbandstag des
Verbandes in Idar-Oberstein einstimmig in seinem Amt bestätigt. Mit Hans-Peter Bohr und
Günter Peifer schieden zwei langjährige Vorstandsmitglieder aus dem Führungsgremium
des Schwerathletikverbandes aus und wurden von Thomas Ferdinand verabschiedet. Hans-
Peter Bohr aus Eckersweiler war von 1993 bis 2004 sowie erneut seit 2012 für die Finanzen
des Verbandes zuständig, von 2002 bis 2004 war er zudem Vorsitzender des Schwerathletikverbandes.
Günter Peifer aus Koblenz-Rübenach gehörte seit 1991 dem Vorstand als Passreferent
und Geschäftsführer an. Neue Vizepräsidentin Finanzen wurde Sonja Stamm aus Boden,
neuer Passreferent Volker Adam aus Idar-Oberstein. Die Geschäftsführung wird der
Verbandsvorsitzende übernehmen.
Ansonsten wurde der Verbandsvorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Vizepräsident
Sport und Pressereferent bleibt Dieter Junker (Uhler), Sportreferent Ringen bleibt Jürgen
Hoffmann aus Illingen, Sportreferent Kraftdreikampf Michael Weyand aus Birkenfeld.
Als Jugendreferent wurde Oliver Eich (Bad Kreuznach) ebenso wieder gewählt wie Udo
Grieß aus Sessenbach als Frauenreferent und Volker Adam als Kampfrichterreferent. Bestätigt
wurden die Beisitzer Walter Pangsy (Koblenz-Metternich), Dirk Zerwas (Idar-Oberstein)
und Karl-Heinz Helbing. Neuer Schul- und Breitensportreferent ist Enrico Wahl aus Boden.
Dieser Posten war seit zwei Jahren vakant.
Gewählt wurden auch Thorsten Kind aus Rümmelsheim als Vorsitzender der 1. Instanz des
Rechtsausschusses und Jörg Römer aus Kirn als Vorsitzender der 2. Instanz des Rechtsausschusses.
Kassenprüfer bleiben Marion Pangsy (Koblenz) und Markus Hartenfels (Boden).

♦ Schwerathleten trauern um Dirk Zerwas
Die Schwerathleten im Rheinland trauern um Dirk Zerwas aus Idar-Oberstein, der am 26.
April im Alter von nur 49 Jahren nach einer schweren Erkrankung verstorben ist. Von 2002
bis 2004 und dann nochmals von 2006 bis 2011 war er Vorsitzender des AC Obersteins, zuletzt
gehörte er Beisitzer dem ACO-Vorstand an. Er war Mannschaftsbetreuer, Teamleiter, er
feuerte seine Ringer am Mattenrand an, unterstützte die jungen Sportler, auch bei Rheinland-
und Rheinland-Pfalz-Meisterschaften oder Turnieren und war immer mit Herzblut bei
der Sache. Doch nicht nur in seiner Heimatstadt, auch auf Verbandsebene engagierte er sich
gerne und brachte sich mit seinen Ideen ein. Seit 2008 gehörte er als Beisitzer dem Verbandsvorstand
des Schwerathletikverbandes Rheinland an, bis 2008 war er zudem Mitglied des
Sportausschusses des Verbandes.

♦ Udo Grieß neuer stellvertretender DRB-Frauenreferent
Der Frauenreferent des Schwerathletikverbandes Rheinland, Udo Grieß (Sessenbach), wurde
in Bad Mergentheim bei der Tagung der DRB-Frauenreferenten/-innen zum neuen stellvertretenden
DRB-Frauenreferenten gewählt. Neue DRB-Frauenreferentin wurde Marina Göhringer.

♦ Bilanz Deutsche Meisterschaften 2017 im Ringen
Zwei Bronzemedaillen konnten Sportler aus dem Schwerathletikverband Rheinland bei den
Deutschen Meisterschaften im Ringen 2017 gewinnen. Wlad Winkler von der WKG Metternich/
Rübenach/Boden kam bei den Junioren im griechisch-römischen Stil auf den dritten
Platz, Arne Kornrumpf (WKG Untere Nahe) landete bei der A-Jugend im griechischrömischen
Stil auf das Treppchen. Insgesamt kamen vier Athleten aus dem Rheinland bei
den diesjährigen Titelkämpfen auf einen Top Ten-Platz, der Schwerathletikverband Rheinland
hatte acht Sportler zu den Deutschen Meisterschaften geschickt, die 23 Punkte in der
Verbandswertung holten.
Für den Schwerathletikverband Rheinland war dies das schlechteste Ergebnis bei Deutschen
Meisterschaften seit 2005. Im vergangenen Jahr gewannen die 15 Athleten bei den Titelkämpfen
eine Gold- und eine Bronzemedaille und konnten 51 Punkte in der Verbandswertung
erringen. 2016 schafften die rheinländischen Athleten zehn Platzierungen unter den
Top Ten.
Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren gab es mit Wlad Wagner im klassischen Stil
in der Gewichtsklasse bis 120 Kilogramm eine der beiden Bronzemedaillen für das Rheinland.
Der zweite Starter im griechisch-römischen Stil, Wladimir Schäfer (WKG Metternich/
Rübenach/Boden) kam in der Gewichtsklasse bis 84 Kilogramm auf den zehnten Platz.
Bei den Titelkämpfen im freien Stil kam Biourn Mayer (WKG Untere Nahe) auf den fünften
Platz in der Gewichtsklasse bis 84 Kilogramm, sein Vereinskamerad Romano Herrmann belegte
in der Gewichtsklasse bis 74 Kilogramm den 18. Platz.
Die zweite Bronzemedaille für das Rheinland gab es bei den Deutschen Meisterschaften der
A-Jugend im griechisch-römischen Stil für Arne Kornrumpf in der Gewichtsklasse bis 85
Kilogramm. Bei den Titelkämpfen im Freistil belegte Romano Herrmann von der WKG Untere
Nahe in der Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm den 20. Platz.
Bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im griechisch-römischen Stil blieben die
beiden Starter des Rheinlands, Sulim Saraliev und Daniel Bershauser (beide ASV Karthause)
ohne Sieg. Sulim Saraliev kam in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm auf den 11. Platz,
Daniel Bershauer belegte in der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm den 14. Platz.
An den Deutschen Meisterschaften der Aktiven und der weiblichen Jugend nahmen keine
Sportler aus dem Schwerathletikverband Rheinland teil.

♦ Uwe Steuler ist Kanpfrichter-Obmann in der DRL
In der Deutschen Ringerliga (DRL) ist Uwe Steuler, langjähriger Kampfrichter im Rheinland
und Mitglied im Kampfrichterausschuss des DRB, neuer Kampfrichter-Obmann. Die Deutsche
Ringerliga ist ein Zusammenschluss fünf eigenständiger GmbHs, die nah an den Spitzenvereinen
des deutschen Ringens, wie unter anderem dem amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister
Germania Weingarten, arbeiten, aber unabhängig von diesen sind. Ringen in
Deutschland auf ein neues Niveau zu heben, diesem Ziel hat sich die DRL verschrieben. Im
September ist die DRL in ihre erste Saison gestartet. Mannschaften aus dem Rheinland sind
nicht in der DRL vertreten. Zwischen dem DRB und der DRL gibt es mehrere Auseinandersetzungen,
so hat der DRB Sportler, die in der DRL gestartet sind, für den Bereich des DRB
gesperrt. Informationen gibt es auf der Homepage des DRB (www.ringen.de) sowie der Seite
der Deutschen Ringer-Liga (www.ringerliga.de).

♦ Junioren-DM 2018 an der Nahe
Die Wettkampfgemeinschaft Untere Nahe ist Ausrichter der nächsten Deutschen Meisterschaften
der Juniorinnen und Junioren im freien Stil. Die Titelkämpfe sind vom 16. bis 18.
März 2018 in Bad Kreuznach.
Aktuelle Informationen finden sich auch immer auf der Homepage des Schwerathletikverbandes
Rheinland: www.schwerathletik-rheinland.de