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Viele zufriedene Gesichter sah man bei den Rheinland-Meisterschaften der Jugend in beiden Stilarten in Langenlonsheim. 91 Sportler sorgten für ein lange nicht mehr da gewesenes Teilnehmerfeld und auch die sportlichen Leistungen der Nachwuchsathleten stimmten die Verantwortlichen des Schwerathletikverbandes Rheinland zuversichtlich und hoffnungsfroh.

 

„Diese Meisterschaften waren im Vergleich zu früheren Jahren doch ein großer Schritt nach vorne“, meint Landestrainer Karl-Heinz Helbing zu den Meisterschaften. Es werde deutlich, dass sich die Vereine wieder vermehrt um die Nachwuchsarbeit bemühen würden. Das sei gerade auch bei den Koblenzer Vereinen erkennbar, lobt Helbing. „Es tut sich was, und die Ergebnisse sind bereits jetzt zu sehen“, meint er mit Blick auf die Wettkämpfe.

91 Sportler. So viele gab es zuletzt vor zehn Jahren bei einer Rheinland-Meisterschaft. Im vergangenen Jahr gingen in Boden im Westerwald gerade mal 44 Athleten auf die Matten. „Das schafft für die Nachwuchssportler dann auch die Möglichkeit, Wettkampferfahrungen zu bekommen“, unterstreicht der Landestrainer. Von der WKG Metternich/Rübenach/Boden waren immerhin 35 Sportler in Langenlonsheim dabei, vom ASV Karthause, der im vergangenen Jahr erstmals wieder mit einem größeren Aufgebot bei Rheinland-Meisterschaften aufgetreten war, kamen 34 Athleten. „Das spricht für eine sehr gute Nachwuchsförderung und für eine tolle Arbeit“, betont Karl-Heinz Helbing.

Und das macht dann auch Hoffnung für die kommende Zeit. „Wir haben hier in Langenlonsheim von einigen Sportlern sehr gute Wettkämpfe gesehen. Nun werden wir schauen, ob sich diese Leistungen auch bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften bestätigen“, kündigt der Landestrainer an. Gemeinsam mit dem Jugendreferenten des Schwerathletikverbandes Rheinland, Oliver Eich, der ebenfalls zufrieden mit diesen Landesmeisterschaften war, soll dann geschaut werden, welche Nachwuchsathleten aus dem Rheinland auch für einen Start bei den Deutschen Meisterschaften in Frage kommen.

Im vergangenen Herbst hatte der Schwerathletikverband Rheinland angekündigt, wieder ein „Team Rheinland“ zu bilden, um so junge Ringer-Talente stärker fördern zu können. „Die Rheinland-Meisterschaften gaben da sicher erste Anhaltspunkte, welche Sportler dafür in Frage kommen. Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften werden die Kandidaten jetzt genauer beobachtet und dann werde ich zusammen mit dem Jugendreferenten schauen, wer in dieses Team berufen wird“, meint dazu Karl-Heinz Helbing. Er selbst soll dieses „Team Rheinland“ dann auch betreuen.

In der Vereinswertung bei den Rheinland-Meisterschaften siegte in beiden Stilarten die WKG Metternich/Rübenach/Boden. Im freien Stil errang sie 179 Punkte und 14 Meistertitel, im klassischen Stil waren es 177 Punkte und ebenfalls 14 Meistertitel. Knapp dahinter folgte der ASV Karthause mit 161 Punkten im griechisch-römischen und 157 Punkten im freien Stil. Bei beiden Meisterschaften holten die Karthauser Sportler jeweils zwölf Goldmedaillen. Gastgeber WKG Untere Nahe, mit 19 Sportlern vertreten, belegte in beiden Stilarten den dritten Platz, der AC Mittel-/Kirchenbollenbach, der drei Sportler nach Langenlonsheim schickte, kam auf den vierten Platz.

Die Ergebnisse der beiden Meisterschaften finden sich in der Ringer-Ligadatenbank:

http://www.liga-db.de/Turniere/LM/2018/DE/180121_55450Langenlonsheim/indexGER.htm und http://www.liga-db.de/Turniere/LM/2018/DE/180121_Langenlonsheim/indexGER.htm