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Benachrichtigungstext

¨     Biourn Mayer gewinnt Bronzemedaille bei Heim-DM der Junioren

Biourn Mayer hat es geschafft: Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im freien Stil in Bad Kreuznach hat der Ringer von der WKG Untere Nahe in der Gewichtsklasse bis 125 Kilogramm die Bronzemedaille gewonnen. Nach 2012, als er als B-Jugendlicher schon Dritter wurde, ist dies die zweite DM-Medaille für Biourn Mayer.

 

Auf eine Medaille hatte auch Arne Kornrumpf von der WKG Untere Nahe gehofft. Doch den ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 92 Kilogramm verlor er unglücklich. Da sein Gegner, der später die Bronzemedaille gewann, nicht das Finale erreichen konnte, konnte Arne Kornrumpf auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde noch in den Kampf um die Medaillen einsteigen. Am Ende blieb so der siebte Platz. Ohne Sieg blieben die beiden weiteren Starter der WKG Untere Nahe bei diesen Titelkämpfen. Bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften bei den Junioren mussten Nino und Danny Loritz Lehrgeld bezahlen. Beide belegten am Ende den 18. Platz.

Keinen Sieg gab es bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im griechisch-römischen Stil in Hemsbach für den einzigen Starter aus dem Schwerathletikverband Rheinland, Ilias Saraliev (ASV Karthause). Der Koblenzer Sportler belegte in der Gewichtsklasse bis 72 Kilogramm den neunten Platz.

  • Robin Ferdinand wird Zweiter bei Internationalem Turnier in Polen

Der Bodener Ringer Robin Ferdinand, der erfolgreichste Sportler in der fast 70-jährigen Geschichte des Schwerathletikverbandes Rheinland, hat sich bei einem Freistil-Turnier in Polen eindrucksvoll international wieder zurückgemeldet. Der mehrfache Deutsche Meister aus dem Westerwald konnte bei dem renommierten Marcin-Juretzki-Gedächtnisturnier im polnischen Bialogard im Schwergewicht eine Silbermedaille gewinnen und musste sich lediglich dem polnischen Ringer Robert Baran (LKS Ceramik Krotoszyn), der 2016 Vize-Europameister war und an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teilnahm, wo er den elften Platz erreichte, geschlagen geben. Robin startete in Bialogard für das „Team Rheinland“.

¨     Deutsche Meisterschaften 2018

Toll gekämpft, doch am Ende knapp an Edelmetall gescheitert sind Gary Langeman (WKG Metternich/Rübenach/Boden) und Sulim Saraliev (ASV Karthause). Beide standen bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im griechisch-römischen Stil in Frankfurt/Oder im kleinen Finale, beides Mal mussten sie sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Gary Langeman war in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm gestartet, Sulim Saraliev in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm.

Eine gute Leistung zeigte bei seinem DM-Debüt Dennis Tkatschenko (ASV Karthause) in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm. Er erreichte das Finale um den siebten Platz, das er gewinnen konnte und damit sich schon gleich unter die Top Ten einreihte. Ohne Sieg blieben die drei anderen Sportler des Schwerathletikverbandes Rheinland in Frankfurt/Oder. Artur Yakovlev (ASV Karthause) sowie Michael Reim (WKG Metternich/Rübenach/Boden) kamen in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm gemeinsam auf den elften Platz. Und Daniel Bershauer (ASV Karthause) landete in der Gewichtsklasse bis 38 Kilogramm auf dem 17. Platz.

Nino Loritz von der WKG Untere Nahe hat bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend im griechisch-römischen Stil in Pirmasens in der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm den neunten Platz erreicht. Es war die beste Platzierung für die beiden Sportler aus dem Schwerathletikverband Rheinland bei den Titelkämpfen der A-Jugend in Pirmasens und Ladenburg. Bei den Freistil-Meisterschaften kam Nico Loritz (WKG Untere Nahe) nach zwei Niederlagen auf den 15. Platz in der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm.

¨     Ringerinnen zeigten tollen Sport in Ransbach-Baumbach

183 Sportlerinnen aus 64 Vereinen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, 290 Kämpfe, dazu toller Sport und eine tolle Stimmung in der Halle. Die Offenen Rheinland-Meisterschaften der Frauen der weiblichen Jugend und der Schülerinnen in Ransbach-Baumbach waren ein Turnier der Superlative. Und für einen kleinen Landesverband wie den Schwerathletikverband Rheinland eine große Herausforderung.

In diesem Spitzenfeld, am Start waren alle vier deutschen Olympiateilnehmerinnen von Rio, hatten es die gerade mal sieben Ringerinnen aus dem Schwerathletikverband Rheinland – eine Sportlerin von der WKG Metternich/Rübenach, sechs Athletinnen vom ASV Karthause - natürlich schwer. Immerhin konnten Vilianna Baulin bei den Schülern in der Gewichtsklasse bis 23 Kilogramm und Evgenija Fischer in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm gewinnen. Beide gehören dem ASV Karthause an. Die Vereinswertung der 60 Teams gewannen die Sportlerinnen des Ringerverbandes Sachsen vor dem AC Ückerath. Der Verein aus Nordrhein-Westfalen stellte mit 18 Teilnehmern das größte Kontingent, aus Sachsen kamen 14 Sportlerinnen, es war die zweitgrößte Mannschaft in Ransbach-Baumbach. Auch das SWR-Fernsehen berichtete über diese offenen Rheinland-Meisterschaften.

Bewegend und emotional wurde es zu Beginn des Turniers, als die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, aber auch die anderen Sportlerinnen an eine große Ringerin gedachten, die viel zu jung verstarb: Yvonne Englich. Marion Pangsy aus Koblenz, viele Jahre Präsidentin des Schwerathletikverbandes Rheinland und frühere DRB-Frauenreferentin, erinnerte an diese große Athletin und die Halle hielt für einen Moment inne.

¨     Großes Teilnehmerfeld bei den Rheinland-Meisterschaften

Viele zufriedene Gesichter sah man bei den Rheinland-Meisterschaften der Jugend in beiden Stilarten in Langenlonsheim. 91 Sportler sorgten für ein lange nicht mehr da gewesenes Teilnehmerfeld und auch die sportlichen Leistungen der Nachwuchsathleten stimmten die Verantwortlichen des Schwerathletikverbandes Rheinland zuversichtlich und hoffnungsfroh. 91 Sportler. So viele gab es zuletzt vor zehn Jahren bei einer Rheinland-Meisterschaft. Im vergangenen Jahr gingen in Boden im Westerwald gerade mal 44 Athleten auf die Matten. Von der WKG Metternich/Rübenach/Boden waren immerhin 35 Sportler in Langenlonsheim dabei, vom ASV Karthause, der im vergangenen Jahr erstmals wieder mit einem größeren Aufgebot bei Rheinland-Meisterschaften aufgetreten war, kamen 34 Athleten. In der Vereinswertung bei den Rheinland-Meisterschaften siegte in beiden Stilarten die WKG Metternich/Rübenach/Boden.

¨     ARGE Ringen Rheinland-Pfalz in der Krise?!?

Viele dürften wissen, dass es seit der Neuwahl des ARGE-Präsidiums im vergangenen Jahr immer wieder zu Konflikten und Auseinandersetzungen innerhalb der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz gekommen ist. Am 29. Januar 2018 gab es darum im OSP in Bad Kreuznach ein Gespräch zwischen dem ARGE-Präsidenten Peter Gölz, den beiden Vize-Präsidenten Thomas Ferdinand und Karl Kuntz, dem Finanzreferenten und Geschäftsführer Jürgen Albert sowie dem Vizepräsidenten des Schwerathletikverbandes Rheinland und dem OSP-Leiter Steffen Oberst, um hier zu einer wieder vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit innerhalb der ARGE zu kommen. Dabei wurden mehrere Punkte auch vereinbart, die dazu beitragen sollen:

So sollte u. a. zukünftig die Arbeit in der ARGE geprägt sein von größerer Transparenz, intensiverer Kommunikation, größerem Respekt und besserer Arbeitsatmosphäre. Das Gesamtpräsidium sollte im Kalenderjahr möglichst vier Mal tagen, es sollte regelmäßige Übersichten über die Finanzsituation der ARGE erstellt werden, Mails sollten nur innerhalb der ARGE und möglichst sachlich versandt werden. Auch wurde eine regelmäßige Information zwischen den Referenten und dem geschäftsführenden Präsidium vereinbart.

Mittlerweile gibt es allerdings wieder neue Konflikte. So hat Ende März der ARGE-Geschäftsführer Jürgen Albert sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt, und auch die Zukunft der Ringerligen in Rheinland-Pfalz ist derzeit offen. Für die vom ARGE-Sportreferenten erarbeitete Rheinland-Pfalz-Liga wurden nur drei Meldungen abgegeben, von der WKG Metternich/Rübenach/Boden, der WKG Untere Nahe und dem AC Oberstein. Die Vereine aus Rheinhessen und der Pfalz haben nicht gemeldet. Der Präsident der Pfalz teilte dazu mit, dass die Pfälzer Vereine nicht melden werden, da sie eine eigene Rhein-Pfalz-Liga planen, zu der sie die Vereine aus Rheinhessen und auch dem Rheinland einladen. Sofern aus den beiden anderen Landesorganisationen keine Vereine hier melden würden, würde die Pfalz eine Pfalz-Liga organisieren. Laut Pfalz ist dies eine Konsequenz aus den „vielen negativen Vorkommnissen der letzten Wochen und die Gefahr, dass den Vereinen weiterer Schaden zugefügt werden könnte“.

Wie es nun weitergeht, ist derzeit völlig offen. Der Schwerathletikverband Rheinland wird seine Mitgliedsvereine auf jeden Fall über die weitere Entwicklung unterrichten.

Aktuelle Informationen finden sich auch immer auf der Homepage des Schwerathletikverbandes Rheinland: www.schwerathletik-rheinland.de