Hauptinhalt

Benachrichtigungstext

Die Schwerathleten im Rheinland trauern um Dirk Zerwas aus Idar-Oberstein, der am 26. April im Alter von nur 49 Jahren nach einer schweren Erkrankung verstorben ist.

Dirk Zerwas war dem Ringersport in seiner Heimatstadt Idar-Oberstein, aber auch im Rheinland, stets verbunden. Ihn faszinierte der Mattensport und er stellte sich engagiert und uneigennützig gern in den Dienst des Sports, sei es in der Jugend- und Nachwuchsarbeit, beim Mannschaftsringen oder in der Vereins- und Verbandsarbeit.

 

Ringen gehört in Idar-Oberstein zu den populären Sportarten, und der AC Oberstein, sein Verein, dem sich Dirk Zerwas so verbunden fühlte, kann auf eine lange, erfolgreiche und große Tradition zurückblicken. Von 2002 bis 2004 und dann nochmals von 2006 bis 2011 war er Vorsitzender des AC Obersteins, zuletzt gehörte er Beisitzer dem ACO-Vorstand an. Er war Mannschaftsbetreuer, Teamleiter, er feuerte seine Ringer am Mattenrand an, unterstützte die jungen Sportler, auch bei Rheinland- und Rheinland-Pfalz-Meisterschaften oder Turnieren und war immer mit Herzblut bei der Sache.

Doch nicht nur in seiner Heimatstadt, auch auf Verbandsebene engagierte er sich gerne und brachte sich mit seinen Ideen ein. Seit 2008 gehörte er als Beisitzer dem Verbandsvorstand des Schwerathletikverbandes Rheinland an, bis 2008 war er zudem Mitglied des Sportausschusses des Verbandes. Oft begleitete er die Nachwuchsathleten als Betreuer bei Deutschen Meisterschaften. Zuletzt wurde er im Januar dieses Jahres in Idar-Oberstein, in „seinem“ Siedlerheim im Neuweg, wo er seit 2015 als Gastronom tätig war, beim Verbandstag in den Verbandsvorstand als Beisitzer gewählt.

Neben dem Sport engagierte sich Dirk Zerwas zudem in der Kommunalpolitik in Idar-Oberstein und im Kreis Birkenfeld sowie im Tierschutz, auch hier mit der gleichen Leidenschaft und Einsatzbereitschaft wie bei den Ringern.

Im Schwerathletikverband Rheinland, im AC Oberstein wie auch in vielen anderen Bereichen wird er eine große Lücke hinterlassen. „Seine Ideen, seine Leidenschaft, sein Engagement werden fehlen, in Idar-Oberstein, in der Region, aber auch im Rheinland. Wir werden sein Andenken bewahren, unser Mitgefühl gilt der Lebensgefährtin von Dirk Zerwas sowie der Familie und allen, die um ihn trauern“, so Thomas Ferdinand, der Präsident des Schwerathletikverbandes Rheinland.