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Benachrichtigungstext

Thomas Ferdinand aus Girod im Westerwald bleibt zwei weitere Jahre Präsident des Schwerathletikverbandes Rheinland. Ferdinand, der seit 2014 an der Spitze der Ringer und Kraftdreikämpfer im nördlichen Rheinland-Pfalz steht, wurde auf dem Verbandstag des Verbandes in Idar-Oberstein einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Foto von links: Sonja Stamm, Volker Adam, Thomas Ferdinand, Udo Grieß, Enrico Wahl, Jürgen Hoffmann, Dirk Zerwas, Dieter Junker, Oliver Eich und Karl-Heinz Helbing.

Der Verbandsvorsitzende zog auf dem Verbandstag ein sportlich durchaus positives Fazit der vergangenen beiden Jahre. So hätten Ringer aus dem Rheinland insgesamt sieben Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewonnen. „Und mit Robin Ferdinand, Marcel Eich und Vladislav Wagner waren da auch drei Deutsche Meister dabei“, unterstrich Thomas Ferdinand. Alle drei Sportler seien zudem im Bundeskader des Deutschen Ringer-Bundes vertreten gewesen. Auch habe die WKG Untere Nahe im vergangenen Jahr erfolgreich eine Deutsche Meisterschaft ausgerichtet. „Dies hat den DRB wohl bewogen, für 2018 erneut nationale Titelkämpfe an die Nahe zu vergeben“, freute sich der Verbandsvorsitzende.

Doch er wies in seinem Rechenschaftsbericht auch auf Probleme hin, vor denen der Verband steht. „Wir werden in diesem Jahr wohl nur ein kleines Team zu Deutschen Meisterschaften schicken, unsere Finanzlage ist nach wie vor angespannt und mit dem AC Oberstein hat sich eine weitere Mannschaft aus dem Rheinland von den Mannschaftskämpfen zurückgezogen“, bedauerte Thomas Ferdinand. Hier wolle der Verband in den kommenden Jahren versuchen, gegenzusteuern und gerade auch im Nachwuchsbereich wieder junge Sportler an die nationale Spitze heranführen. „Schön war, dass bei den Rheinland-Meisterschaften vor wenigen Tagen in Boden der ASV Karthause, um den es ruhig geworden war, gleich mit 16 jungen Ringern antrat“, lobte der Vorsitzende.

Mit Hans-Peter Bohr und Günter Peifer schieden zwei langjährige Vorstandsmitglieder aus dem Führungsgremium des Schwerathletikverbandes aus und wurden von Thomas Ferdinand verabschiedet. Hans-Peter Bohr aus Eckersweiler war von 1993 bis 2004 sowie erneut seit 2012 für die Finanzen des Verbandes zuständig, von 2002 bis 2004 war er zudem Vorsitzender des Schwerathletikverbandes. Günter Peifer aus Koblenz-Rübenach gehörte seit 1991 dem Vorstand als Passreferent und Geschäftsführer an. Neue Vizepräsidentin Finanzen wurde Sonja Stamm aus Boden, neuer Passreferent Volker Adam aus Idar-Oberstein. Die Geschäftsführung wird der Verbandsvorsitzende übernehmen.

Ansonsten wurde der Verbandsvorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Vizepräsident Sport und Pressereferent bleibt Dieter Junker (Uhler), Sportreferent Ringen bleibt Jürgen Hoffmann aus Illingen, Sportreferent Kraftdreikampf Michael Weyand aus Birkenfeld. Als Jugendreferent wurde Oliver Eich (Bad Kreuznach) ebenso wieder gewählt wie Udo Grieß aus Sessenbach als Frauenreferent und Volker Adam als Kampfrichterreferent. Bestätigt wurden die Beisitzer Walter Pangsy (Koblenz-Metternich), Dirk Zerwas (Idar-Oberstein) und Karl-Heinz Helbing. Neuer Schul- und Breitensportreferent ist Enrico Wahl aus Boden. Dieser Posten war seit zwei Jahren unbesetzt.

Gewählt wurden auch Thorsten Kind aus Rümmelsheim als Vorsitzender der 1. Instanz des Rechtsausschusses und Jörg Römer aus Kirn als Vorsitzender der 2. Instanz des Rechtsausschusses. Kassenprüfer bleiben Marion Pangsy (Koblenz) und Markus Hartenfels (Boden).

Dem Schwerathletikverband Rheinland gehören im nördlichen Rheinland-Pfalz 13 Ringer- und Kraftsportvereine mit knapp 1000 Mitgliedern aus den früheren Regierungsbezirken Koblenz und Trier an.